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* * * Projekte im Rahmen des Projekts 100.000 EURO JOB - gefördert mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes im Programm "Arbeit in Zukunft"
eye-dentity / Selbst-Portrait?

Malerei / Intervention im öffentlichen Raum von Marie Letkowski, Berlin
07.-12.01.2007 (Ritterstr. 4-5)



Worum geht es?

Arbeit: Geld, Essen, Unterkunft, sozialer Status, Existenzangst, Zukunftsangst, Selbstverwirklichung

Ein Blick in den Spiegel:    Wer ist das, wen ich dort sehe?
Wie möchte ich sein?
Wie will ich arbeiten?

Haben wir eine Wahl zwischen dem, was wir sind und dem, was wir sein wollen?

eye-dentity / Selbst-Portrait? zeigt und hinterfragt den Begriff und die Bedeutung von Arbeit bzw. Nicht-Arbeit für die Entwicklung von Identität eines jeden Einzelnen, für die Ausbildung unseres Selbst.
Das Projekt eröffnet einen Kommunikationsraum zum Nachdenken darüber, wie Arbeit uns prägt und verändert, zum gestalterischen Ausdruck der eigenen Zukunftsvision. In unserer heutigen Gesellschaft, die von Bilderwelten überflutet ist, existiert jemand nur, wenn wir ihn sehen, ihn visuell wahrnehmen.
So ist es auch mit Arbeit:
Arbeit existiert nur dann, wenn wir sie sehen, vielmehr wenn es ein sichtbares Produkt dieser Arbeit gibt. Darüber definiert sich auch unser Dasein, unsere Identität, unser Handeln: wer nicht arbeitet, existiert nicht. Sehen und gesehen werden - eye-dentity.

Die künstlerische Umsetzung von eye-dentity / Selbst-Portrait? findet in Form eines Cross-Overs aus Malerei und Intervention im öffentlichen Raum statt.
Männer und Frauen aller Generationen können eine Woche lang eine öffentliche Wahl besuchen. Sie finden einen Platz vor, auf dem vier Wahlkabinen-ähnliche Boxen stehen. Links: zwei Boxen für die Herren. Rechts: zwei Boxen für die Damen. Jeder einzelne Zuschauer geht allein in die jeweils erste Box und wird dort jemanden sehen, nämlich sich selbst - oder? Anschließend hat jeder die Möglichkeit sich zu fragen:

Wer bin ich?
Wie möchte ich sein?
Wie will ich arbeiten?


"Wahlkabine" zwei gibt Raum und Zeit, um auf einem nackten, lebensgroß gemalten Körper sein eigenes Selbst-Portrait im Hinblick auf Arbeit bzw. Nicht-Arbeit mit Pinsel und Farbe entstehen zu lassen. Damit wird der Zuschauer zum Akteur und gibt dem Bild Aspekte seiner Identität, seiner Träume, Wünsche, ängste und Erfahrungen, welche bedeutend durch Arbeit geprägt werden. Diese dadurch entstehende Vielfältig- und Vielschichtigkeit sind unmittelbarer Ausdruck der beteiligten Menschen und machen sichtbar, was sonst eher unsichtbar, aber existent ist.

Stell Dir vor, Du trittst an einen Ort, an dem Du die Wahl hast zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, zwischen der heutigen Arbeitssituation und einer möglichen, anderen Arbeitswelt.

Ein Blick in den Spiegel:    Das bin ich!
So möchte ich sein!
So will ich arbeiten!


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Wann und Wo?

eye-dentity / Selbst-Portrait?
07.01.2007 10 bis 18 Uhr Eröffnung
08.01. bis 11.01. 12 bis 15 Uhr und 18 bis 21 Uhr
12.01. 12 bis 15 Uhr Finissage
Eintritt frei

Ehemalige Turnhalle
Ritterstr. 4-5
U Prinzenstr. / U Kottbusser Tor / U Moritzplatz


Wer?

Marie Letkowski, Ulf Eckert, Janine Eisenächer.


Archiv / Material

    Bilder
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         IMG_5934.jpg
         karteweb.pdf
    Texte
         presseinformation_EYE.pdf
         presseinformaton_EYE.rtf







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